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Bildungsempfehlung für das SJ 2026/27


Mit dem Halbjahreszeugnis der vierten Klasse erhält jedes Kind in diesem Schuljahr am 6. Februar seine Bildungsempfehlung. Sie ergibt sich aus den schulischen Leistungen, der Lern- und Arbeitsweise sowie der individuellen Entwicklung. Die Empfehlung hilft bei der Wahl der weiterführenden Schule, legt aber nichts endgültig fest. Die Anmeldung für Oberschule oder Gymnasium ist anschließend bis zum 27. Februar 2026 möglich.

Was genau beinhaltet die Bildungsempfehlung?

Die Bildungsempfehlung geht über die reinen Zeugnisnoten hinaus, berücksichtigt einen langfristig angelegten Bildungsprozess und spricht eine Empfehlung zum Besuch einer Oberschule oder eines Gymnasiums aus. Die Bildungsempfehlung für das Gymnasium wird erteilt, wenn der Notendurchschnitt aus den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht 2,0 und besser beträgt und zu erwarten ist, dass die/der Schüler:in den Anforderungen des Gymnasiums voraussichtlich gewachsen ist. Mehr noch: Auch die Persönlichkeits- und Leistungsentwicklung über alle Grundschuljahre hinweg spielt eine Rolle. Hierzu finden bereits in der dritten Klasse Gespräche mit den Klassenlehrer:innen statt.

Ein Junge sitzt an einem Tisch vor einem Rechenwerkzeug und löst eine Matheaufgabe.
An den DPFA-Regenbogen-Grundschulen werden knapp 190 Mädchen und Jungen die Empfehlung zu ihrem Halbjahreszeugnis erhalten. Fotos: Niels Eisfeld Fotografie

Ist die Bildungsempfehlung bindend?

Nein. Auch bei einer für den Besuch der Oberschule ausgestellten Bildungsempfehlung können die Eltern ihr Kind am Gymnasium anmelden. In diesem Fall nehmen die betreffenden Schülerinnen und Schüler an einer schriftlichen Leistungserhebung am Gymnasium teil. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Leistungserhebung führt der/die Schulleiter:in mit den Eltern ein Beratungsgespräch. Die Anmeldung an einer Oberschule ist im umgekehrten Fall natürlich auch mit einer Bildungsempfehlung für das Gymnasium möglich. Letztlich entscheiden die Eltern selbst, welche Schulart ihr Kind besuchen soll.

Welchen Stellenwert hat die Bildungsempfehlung?

Eins direkt vorab: mit der Bildungsempfehlung werden keine Schulabschlüsse vorweggenommen, erleichtert oder verhindert. Die Bildungsempfehlung der Grundschule bietet eine fundierte Orientierung für die Eltern, welche weiterführende Schule für ihre Kinder die passende Schulart ist. Der optimale Bildungsweg für jedes Kind soll gefunden werden.
Der Fokus für die Entscheidung über die weiterführende Schule sollte immer bei den individuellen Stärken des Kindes liegen. Wichtig ist, dass die Kinder Freude am Lernen und immer wieder kleine und große Erfolgserlebnisse haben. Für jedes Kind gibt es den passenden Weg.

Unterstützung bei der Schulwahl

Neben der Bildungsempfehlung sollten Eltern folgende Fragen bei der Wahl zwischen Oberschule und Gymnasium berücksichtigen:

✔️ Lernt mein Kind lieber praktisch oder eher abstrakt?

✔️ Arbeitet es schon selbstständig oder braucht es klare Führung?

✔️ Wie geht es mit Druck, Tempo und Hausaufgaben um?

✔️ Mag es Herausforderungen oder braucht es mehr Zeit zum Üben?

✔️ Was sagt mein Kind selbst? Wo fühlt es sich wohler?

Fazit: Der beste Weg ist der passende Weg

Ob Oberschule oder Gymnasium: es gibt kein „besser“ oder „schlechter“, sondern nur den individuell passenden Bildungsweg für jedes Kind. Die Entscheidung ist nicht endgültig, sondern kann flexibel angepasst werden. Wichtig ist, dass das Kind Freude am Lernen hat und seinen Weg mit Zuversicht geht.

Bei Interesse an einem Platz an unserer Regenbogen-Oberschule oder unserem Regenbogen-Gymnasium in Chemnitz finden Sie hier das verbindliche Anmeldeformular für das Schuljahr 2026/2027.

Sollten Sie Fragen rund um unsere weiterführenden Regenbogen-Schulen haben, können Sie sich gern telefonisch oder per E-Mail bei uns melden:

E-Mail: chemnitz.oberschule@dpfa.de oder chemnitz.gymnasium@dpfa.de
Telefon: 0371 45901-120