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Erasmus+ in Budapest


Im Rahmen des Erasmus+-Programms besuchten die Lehrkräfte Johanna Mair und Marcel Bühring der weiterührenden Regenbogen-Schulen vom 7. bis 14. Februar 2026 eine potenzielle Partnerschule in Budapest: das katholische Sankt-Gellért-Gymnasium.

Ziel des Aufenthalts war es, Einblicke in das ungarische Schulsystem zu gewinnen, Unterricht zu hospitieren und Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit auszuloten.

Intensive Einblicke in Unterricht und Schulalltag

Bereits am ersten Schultag fanden Gespräche mit Deutschlehrkräften, der Erasmus-Beauftragten sowie der erweiterten Schulleitung statt. Im Anschluss erhielten die Gäste einen umfassenden Einblick in die Schule: vom Gymnasium (Klassen 9–12) bis zur angeschlossenen Grundschule (Klassen 1–8).

In den folgenden Tagen nahmen die Lehrkräfte an zahlreichen Unterrichtshospitationen teil. Dabei konnten sie ein breites Fächerspektrum erleben, darunter:

  • Deutschunterricht in verschiedenen Jahrgangsstufen
  • Mathematikunterricht (u. a. Logarithmen und Gleichungen)
  • Religionsunterricht
  • Musik- und Fremdsprachenunterricht (z. B. Italienisch)
  • sowie bewegungsorientierte Angebote wie Volkstanz

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf dem Fremdsprachenunterricht, der an der Schule einen hohen Stellenwert einnimmt. Ergänzt wurde das Programm durch eine Präsentation der Regenbogen-Schulen und der Stadt Chemnitz, wodurch auch die ungarischen Schülerinnen und Schüler Einblicke in das deutsche Schulsystem erhielten.

6 Erwachsene sitzen zusammen und unterhalten sich. Einige lächeln in die Kamera
Impressionen des Besuchs am Sankt-Gellért-Gymnasium in Budapest. Fotos: DPFA Chemnitz
Collage aus zwei Bildern: Links: Mann und Frau stehen im Schulhaus der Partnerschule in Budapest. rechts: eine Frau steht von einer Wand mit vielen kleinen Schrankfächern und zeigt den Inhalt eines Fachs
Impressionen des Besuchs am Sankt-Gellért-Gymnasium in Budapest. Fotos: DPFA Chemnitz
6 Erwachsene sitzen zusammen und unterhalten sich. Einige lächeln in die Kamera
Impressionen des Besuchs am Sankt-Gellért-Gymnasium in Budapest. Fotos: DPFA Chemnitz
Ein Mann und eine Frau stehen an einer Tafel und halten einen Vortrag
Impressionen des Besuchs am Sankt-Gellért-Gymnasium in Budapest. Fotos: DPFA Chemnitz
Mittagstisch: zwei mal Langos in einem Restaurant.
Impressionen des Besuchs am Sankt-Gellért-Gymnasium in Budapest. Fotos: DPFA Chemnitz

Fachlicher Austausch

Neben den Unterrichtsbesuchen bot der Aufenthalt vielfältige Gelegenheiten zum pädagogischen Austausch. Die DPFA-Lehrkräfte zeigten sich insbesondere beeindruckt vom strukturierten Schulalltag, dem anspruchsvollen Lehrplan sowie organisatorischen Besonderheiten wie klaren Regeln im Umgang mit digitalen Endgeräten.

Der Austausch fand nicht nur auf Schulebene statt: Auch ein Gespräch mit dem stellvertretenden Bürgermeister des 1. Budapester Bezirks unterstrich die Bedeutung internationaler Bildungskooperationen.

Perspektiven für eine langfristige Partnerschaft

Das Sankt-Gellért-Gymnasium zeigte großes Interesse an einer zukünftigen Zusammenarbeit. Sowohl Schüleraustausche als auch weitere Lehrerbegegnungen sind denkbar und wurden bereits angestoßen.

Johanna Mair bewertet die Reise nach Budapest als vollen Erfolg: „Der Besuch der Budapester Schule lieferte wertvolle Impulse für die eigene pädagogische Arbeit und bestätigte die große Bedeutung internationaler Kontakte im Bildungsbereich. Auch wenn Ungarisch derzeit kein Bestandteil des Fremdsprachenangebots der DPFA ist, sehen beide Seiten großes Potenzial in einer langfristigen Partnerschaft.“