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Lernort Geschichte


Die Klasse 11 des Regenbogen-Gymnasiums begab sich auf eine Exkursion nach Leipzig. Vor Ort setzten sich die Schülerinnen und Schüler am Völkerschlachtdenkmal intensiv mit Erinnerungskultur und historischer Deutung auseinander.

Das Völkerschlachtdenkmal als Erinnerungsort

Am 2. Dezember 2025 unternahm die Klasse 11 des Regenbogen-Gymnasiums gemeinsam mit ihren Lehrern Tobias Haftmann und Stefan Kofler eine Exkursion zum Völkerschlachtdenkmal in Leipzig. Ziel des Besuchs war es, die Erinnerungskultur des Deutschen Kaiserreichs (1871–1918) anhand eines zentralen Erinnerungsortes der deutschen und europäischen Geschichte zu vertiefen.

Bereits die Bauweise des Denkmals erwies sich als außergewöhnlich. Im Rahmen einer fachkundigen Führung setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit der Entstehungsgeschichte sowie mit Architektur und Funktion des Bauwerks als Erinnerungs- und Mahnmal auseinander. Ergänzend dazu hörten sie einen Schülervortrag.

Erinnerungskultur erleben und reflektieren

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie Erinnerungskultur funktioniert und wie sich der Blick auf historische Ereignisse im Laufe der Zeit verändert. Die Krypta, die monumentalen Figuren im Inneren sowie der Aufstieg zur Aussichtsplattform hinterließen bei den Schülerinnen und Schülern einen bleibenden Eindruck und rundeten die Führung ab.

Nach dem Besuch des Monuments ließen sie die Exkursion mit einem Besuch im „Brauhaus Napoleon“ unweit des Denkmals ausklingen, jenem Gasthof in Leipzig-Probstheida, in dem sich Napoleon Bonaparte während der Völkerschlacht am 18. Oktober 1813 mit seinem Schwager, König Murat von Neapel, traf, um den weiteren Verlauf der Schlacht zu besprechen.

Der Ausflug erwies sich als äußerst gewinnbringend. Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse, stellten kritische Fragen und brachten ihr im Unterricht erworbenes Wissen ein. Die Exkursion trug somit nicht nur zur Vertiefung fachlicher Inhalte bei, sondern stärkte auch das historische Urteilsvermögen sowie die Reflexionsfähigkeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.