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Sich selbst besser kennenlernen


Praxisberaterin Sylvia Grambow führte gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen die Potenzialanalysen durch. Ziel der Potenzialanalyse ist es, dass sich die Schülerinnen und Schüler ihrer Stärken und Talente stärker bewusst werden.

Um diese Fähigkeiten erfassen zu können, wurden Aufgaben und Tests für ein Potenzialanalyseverfahren entwickelt, die alle Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 in Kleingruppen oder allein bearbeiten. Mit dem Verfahren können alle für die berufliche Orientierung erforderlichen überfachlichen, berufsrelevanten Kompetenzen erfasst werden: Sozialkompetenz, Methodenkompetenz, personale Kompetenz und arbeitspraktische Basiskompetenz.

Schüler bei Erledigung einer Aufgabe
Jeder Schüler durchlief an drei Vormittagen verschiedene Aufträge, die aus je vier Gruppen- und zwei Einzelaufgaben bestanden. Fotos: Katja Kaltofen
Schüler bei Erledigung einer Aufgabe
Jeder Schüler durchlief an drei Vormittagen verschiedene Aufträge, die aus je vier Gruppen- und zwei Einzelaufgaben bestanden. Fotos: Katja Kaltofen
Schüler bei Erledigung einer Aufgabe
Jeder Schüler durchlief an drei Vormittagen verschiedene Aufträge, die aus je vier Gruppen- und zwei Einzelaufgaben bestanden. Fotos: Katja Kaltofen
Ergebnisse: selbst hergestellte Bilderrahmen
Jeder Schüler durchlief an drei Vormittagen verschiedene Aufträge, die aus je vier Gruppen- und zwei Einzelaufgaben bestanden. Fotos: Katja Kaltofen

Durchführung und Zielsetzung

Beim Erledigen der Aufgaben wurden die Schüler von den Praxisberatern beobachtet und die Leistungen eingeschätzt. Zum Abschluss schätzten sich alle Jugendlichen selbst ein. Diese Reflexion ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, ihre Stärken in vier unterschiedlichen Kompetenzbereichen sichtbar zu machen.

Zu den Gruppenaufgaben gehörten unter anderem:

  • Konfliktbeurteilung anhand eines Fahrradunfalls
  • Bau eines selbstfahrenden Autos
  • Bau eines Turmes aus Streichhölzern
  • Planung einer Klassenfahrt
  • Erraten von Davids Beruf
  • Bau eines Hauses

In den Einzelaufgaben bastelten die Jugendlichen Bilderrahmen, falteten Servietten und erstellten eine Zettelbox mit Kärtchen.

Im Mittelpunkt stand dabei weniger das Erreichen des Aufgabenziels. Die Jugendlichen konnten sich spielerisch ausprobieren und dabei feststellen, was ihnen gut gelingt aber auch:

  • Wie gehe ich ein Problem an?
  • Wie plane ich die Lösung einer Aufgabe in einer gewissen Zeit?
  • Wie gut kann ich im Team arbeiten und Konflikte lösen?
  • Wie führe ich arbeitspraktisch die Aufgaben durch?
  • Wie motiviert und zuverlässig bin ich?

Wie geht es weiter?

Aus den Einschätzungen der Praxisberater und der Selbsteinschätzung der Jugendlichen wird für jede Schülerin und jeden Schüler ein persönliches Kompetenzprofil erstellt. Anhand dieser Auswertung wird mit jeder Schülerin und jedem Schüler, und anschließend auch mit den Eltern, ein Gespräch über die individuellen Stärken und Ziele geführt. Auf Basis der erkennbaren Stärken wird gemeinsam ein individueller Entwicklungsplan mit konkreten Empfehlungen erarbeitet. Sylvia Grambow betont: “Dabei schauen wir, wie gut Wunsch und Realität zusammenpassen – oder wo Unterschiede deutlich werden.”